Was ist RFID?


RFID (Radio-Frequency Identification) ist eine Funktechnologie zur automatischen Identifikation von Objekten. Ein RFID-Tag speichert Daten und sendet sie per Funk an ein Lesegerät – ganz ohne direkten Sichtkontakt, wie er bei klassischen Barcode-Scannern nötig ist. Dadurch lassen sich mehrere Objekte gleichzeitig erfassen, was RFID besonders für Inventuren, Wareneingang und Bestandsführung im B2B-Umfeld attraktiv macht.

Man unterscheidet zwei Hauptfrequenzbereiche: HF-RFID (13,56 MHz) mit kurzer Reichweite von wenigen Zentimetern, häufig genutzt bei Zutrittskontrollen oder kleinteiliger Warenerfassung, und UHF-RFID (860–960 MHz) mit einer Reichweite von mehreren Metern, das sich für die schnelle Pulk-Erfassung großer Warenmengen in Lager und Logistik eignet. RFID-Handhelds kombinieren mobilen UHF- oder HF-Reader, Antenne und Auswertesoftware in einem Gerät und ermöglichen so die direkte Erfassung, Zuordnung und Übertragung von Bestandsdaten in Echtzeit an das ERP- oder Warenwirtschaftssystem.